In den Bergen des Kaukasus an der Grenze zwischen Europa und Asien liegt Armenien - von seinen Einwohnern wird es liebevoll “Land der Steine” genannt, aufgrund seiner schroffen Felsen und hohen Berge. Stets begleitet von einem deutschsprachigen Experten lernen Sie bei dieser Rundreise die Highlights des Landes kennen - die Hauptstadt Jerewan, jahrhundertealte Kirchen und Klöster sowie den Sewansee, einen der größten Bergseen der Welt. Erfreuen Sie sich an den abwechslungsreichen Berglandschaften und der Gastfreundschaft der Einheimischen. Bei einem Backkurs können Sie sich am Nationalbrot Lavasch probieren.

Kombinieren Sie diese Reise mit unserer Georgien Rundreise: Willkommen im "Balkon Europas", um noch tiefer in die eurasischen Kulturlandschaften einzutauchen.

HIGHLIGHTS

Reiseablauf - 9 Tage

1. Tag: Ankunft in Armenien

Bari galust in Armenien! Nach Ihrer Landung holt Sie Ihr Guide am Flughafen Swartnoz ab und bringt Sie per Transfer ins Grand Hotel Yerevan.

2. Tag: Jerewan – Die pinke Stadt

Sie starten gemütlich in den Tag und genießen Ihr Frühstück, bevor Sie auf einer Stadtrundfahrt die mittlerweile 2.800 Jahre alte Hauptstadt Armeniens kennenlernen. Die traditionelle armenische Architektur zeichnet sich durch die Einbindung nationaler Symbole aus, die auch während der Zeit der Sowjetunion beibehalten wurden. Dadurch wirkt die Stadt sehr homogen – auch bedingt durch die Verwendung von Tuffstein für die Fassaden, dem Jerewan den Spitznamen „pinke Stadt“ verdankt.

Am Morgen besuchen Sie das Matenadaran-Zentralarchiv für alte armenische Handschriften, das zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt. Anschließend besichtigen Sie den Platz der Republik, das zentrale Postamt und das Genozid Denkmal auf dem Hügel der Schwalbenfestung sowie die große Kaskade, eine riesige, 1980 fertiggestellte Treppe aus Kalkstein, von der Sie die ganze Stadt überblicken können.
Das Mittagessen nehmen Sie in einem Gartenrestaurant zu sich.

Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, sodass Sie die Möglichkeit haben, die größte Stadt Armeniens auf eigene Faust zu entdecken.

3. Tag: Jerewan bis Garni – Lavasch backen und wandern durch die „Symphonie der Steine“

Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung des Höhlenklosters Geghard, dessen Räume teilweise in den Berg gehauen wurden. Es zählt zu den bedeutendsten Klöstern der Armenisch Apostolischen Kirche und zählt seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf dem Weg dorthin halten Sie zunächst am Torbogen von Charents, der Ihnen einen atemberaubenden Panoramablick über die Ararat-Ebene bietet. Unweit von Geghard liegt das Dorf Garni. Bei einem Backkurs lernen Sie wie das traditionelle, armenische Nationalbrot Lavasch gebacken wird. Im Anschluss besuchen Sie den beeindruckenden Sonnentempel Garni, den einzigen heidnischen Tempel Armeniens. Bei der anschließenden Wanderung durch die 300 Meter tiefe Basaltschlucht von Garni durch die sich der Fluss Azat schlängelt, können Sie die zahlreichen Basaltsäulen bestaunen, die der Schlucht den Beinamen „Symphonie der Steine“ verliehen haben. Ihr Mittagessen wird Ihnen anschließend auf einem Bauernhof serviert.

Danach werden Sie zurück nach Jerewan in Ihr Hotel gebracht, wo Sie den Nachmittag ganz nach Ihren Wünschen gestalten können.

4. Tag: Jerewan bis Aschtarak – Einzigartige Aussichten über Armeniens Berglandschaft

Heute entdecken Sie Amberd, eine der eindrucksvollsten Festungen der Welt. Sie liegt am Südhang des Berges Aragaz, dem höchsten Berg des Landes, und ist ein Wahrzeichen des mittelalterlichen Armeniens. Dank ihrer strategisch guten Lage auf einem Bergsporn haben Sie einen wunderbaren Panoramablick über die umliegende Landschaft. Im Anschluss besichtigen Sie die unterhalb der Festung liegende Vahramashen Kirche.

Sie fahren weiter zum Kloster Saghmosawank, das ebenfalls eine einzigartige Aussicht bietet - von hier können Sie die beeindruckende Kassagh-Schlucht überblicken.

Ihr Mittagessen nehmen Sie heute bei der Familie des armenischen Künstlers Armen Kolozyan zu sich, die Ihnen verschiedene landestypische Speisen serviert. Genießen Sie die Zeit mit den Einheimischen auf der Veranda und erfreuen Sie sich am Ausblick auf den Berg Ararat. Nach einer Tasse Kaffee oder Tee und dem Besuch der Werkstatt des Künstlers geht die Fahrt weiter in die Stadt Aschtarak.

Aschtarak gehört zu den ältesten Städten Armeniens und liegt beidseitig des Flusses Kassagh. Sie besuchen die kleine Kirche Karmravour, die mit ihrer Kreuzform und der einzigen Kuppel stilprägend für die armenische Kirchenarchitektur war. Danach fahren Sie zurück nach Jerewan.

5. Tag: Jerewan bis Etschmiadsin – Im religiösen Zentrum Armeniens

Etschmiadsin gilt als religiöses Zentrum Armeniens und ist Sitz des Katholikos der Armenisch Apostolischen Kirche. Sie besuchen die Hauptkathedrale, die eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt ist (erbaut ca. 303 n.Chr.). Auch sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, genauso wie die Hripsime Kirche, die über dem Mausoleum der heiligen Hripsime erbaut wurde und die Sie im Anschluss besichtigen.

In einem Bildungs- und Kulturzentrum wird Ihnen Ihr Mittagessen serviert. Danach haben Sie die Möglichkeit sich näher umzusehen und zahlreiche Gemälde zu bewundern.

Nach Ihrer Rückkehr nach Jerewan besuchen Sie den berühmten Vernissage Kunst- und Flohmarkt, auf dem armenische Künstler und Handwerker ihre Werke anbieten. Genießen Sie die freie Zeit am letzten Abend in Armeniens Hauptstadt.

6. Tag: Jerewan bis Goris – Geschichtsträchtige Bergklöster

Heute geht es in den Südosten des Landes. Zunächst halten Sie am geschichtsträchtigen Kloster Chor Virap am Fuße des heiligen Bergs Ararat, das für die Armenier von großer Bedeutung ist. Laut einer Legende wurde hier Gregor der Erleuchter, das erste Oberhaupt der Armenischen Apostolischen Kirche, vom König Armeniens 13 Jahre lang in eine Höhle gesperrt. Er versuchte vergeblich Gregor von seinem christlichen Glauben abzubringen. Stattdessen heilte er den König von einer schlimmen Hautkrankheit, woraufhin dieser zum Christentum konvertierte und Armenien das erste christliche Land der Welt wurde.

Weiter geht es zum Kloster Norawank, das in der ziegelroten Schlucht des Amaghu liegt und als eines der schönsten Klöster Armeniens gilt. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem offenen Restaurant mit Blick auf die rötlichen Felsformationen.

Am Abend erreichen Sie die von Sandsteinbergen umgebene Kleinstadt Goris, wo Sie Ihr Hotel beziehen.

7. Tag: Goris bis Dilidschan – Eine Reise in die Vergangenheit und der größte See des Kaukasus

Nach dem Frühstück machen Sie eine kurze Wanderung zum antiken Gräberfeld Karahunge. Hier können Sie über 200 Megalithe, teils mit kreisrunden Löchern und in verschiedenen Formationen stehend, bestaunen.

Weiter geht es mit dem Jeep hinauf in das Hochland von Sjunik. Verstreut um einen kleinen See in der Caldera des erloschenen Vulkans Ughtasar befinden sich zahlreiche Felsbilder aus prähistorischer Zeit, sogenannte Petroglyphen. Die vorherrschenden Motive sind Ziegen, Menschen und Großkatzen, aber auch Jagdszenen und andere Tiere sind erkennbar.

Nach dieser Reise in die Vergangenheit fahren Sie Richtung Norden. Bevor Sie den Selim-Bergpass in 2.400 Meter Höhe überqueren, halten Sie an der „Orbelyan-Karawanserei“, eine der besterhaltenen des mittelalterlichen Armeniens. Bei einer Karawanserei handelte es sich um einen ummauerten Rasthof, wo die Reisenden und Händler mit ihren Kamelen einkehren und übernachten konnten.

Die Fahrt führt Sie weiter entlang des mächtigen Sewansee, dem mit Abstand größten See Armeniens, zum gleichnamigen Ort Sewan. Hier besuchen Sie den auf einer Halbinsel gelegenen Klosterkomplex Sewanawank. Von hier aus haben Sie einen einmaligen Ausblick über den See mit seinem klaren, türkisfarbenen Wasser.

8. Tag: Dilidschan bis Jerewan – Durch das Hochgebirge zurück nach Hause

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Spaziergang durch das alte Stadtviertel aus dem 19. Jahrhundert, wo Holzhäuser und kleine Souvenirläden das Straßenbild prägen.
Im Anschluss fahren Sie in den Norden des Landes, in die Region Lori. Hier, unweit der georgischen Grenze, besuchen Sie das architektonisch herausragende Kloster Haghpat aus dem 10. Jahrhundert. In dieser außergewöhnlichen Umgebung können Sie Ihr Mittagessen genießen.
Danach treten Sie die Rückreise nach Jerewan an. Sie überqueren den Spitak Bergpass, von wo aus Sie einen großartigen Ausblick auf den Aragaz haben, den höchsten Berg Armeniens. Nach einem kurzen Fotostopp geht es vorbei an jesidischen Dörfern in den kleinen Ort Aparan, wo Ihnen an einem Erdofen der traditionelle Backprozess des Lavaschbrots gezeigt wird.
Im Anschluss werden Sie zum Flughafen Jerewans gebracht und treten Ihre Heimreise an.

Fahrtdauer Dilidschan - Aparan: ca. 1 Stunden 40 Minuten / ca. 100 km
Fahrtdauer Aparan - Jerewan: ca. 1 Stunde / ca. 55 km

9. Tag: Jerewan - Zurück nach Hause

Heute beenden Sie Ihre Armenien-Rundreise und treten Ihre Rückkehr nach Hause an. Entsprechend Ihrer Flugzeit werden Sie per Transfer zum Flughafen gebracht.

Fahrtdauer Hotel Jerewan - Flughafen Jerewan: ca. 30 Minuten / ca. 15 km

Unterkünfte

6 Übernachtungen im Grand Hotel Yerevan***** mit Frühstück und Mittagessen im Deluxe Zimmer in Jerewan
1 Übernachtung im Mirhav Hotel*** mit Frühstück und Mittagessen im Deluxe Zimmer in Goris
1 Übernachtung im Hover Boutique Hotel**** mit Frühstück und Abendessen im Deluxe Zimmer in Dilidschan

Inkludierte Leistungen & Aktivitäten

8 Übernachtungen in den genannten Hotels
Deutschsprachiger Guide
Begleitender Experte
Alle Transfers
Eintrittsgebühren zu allen genannten Sehenswürdigkeiten

Inkludierte Aktivitäten
• Stadtrundfahrt in Jerewan
• Backkurs in Garni
• Wanderung durch die Basaltschlucht von Garni
• Mittagessen mit dem armenischen Künstler Armen Kolozyan
• Fahrt mit der Seilbahn zum Kloster Tatew
• Spaziergang zum antiken Gräberfeld Karahunge
• Jeeptour nach Ughtasar
• Backerlebnis in Aparan

Services und Hinweise

Einzelzimmer-Zuschlag: 467,- EUR
Für die Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der fünf Monate über die Reise hinaus gültig sein muss.
Landeswährung ist der Dram (AMD). US-Dollar-Noten neueren Datums und Euro können getauscht werden.
Die Annahme ausländischer Währungen ist Geschäften und Dienstleistern offiziell nicht gestattet, sodass die Bezahlung in Dram zu erfolgen hat.
Die meisten Restaurants, Geschäfte und Hotels für gehobene Ansprüche akzeptieren gängige Kreditkarten, zunehmend auch außerhalb der Hauptstadt Jerewan.
In der Jerewaner Innenstadt gibt es zahlreiche Geldautomaten, an denen Bargeld mit Bank- und Kreditkarten abgehoben werden kann.
Außerhalb Jerewans ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten nicht flächendeckend möglich, in den Provinzhauptstädten sind Geldautomaten vorhanden.
Treten Sie Reisen außerhalb der Hauptstadt nur mit ausreichenden Bargeldreserven an.
Vermeiden Sie Reisen in die Region Bergkarabach.
Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie zwischen Armenien und der Türkei ist nicht möglich.

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