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Fun Facts über Afrikas Big Five

Die fünf Safari-Ikonen lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen und gehören zu den Tieren, die man auf Safari gesehen haben muss. Diese Kreaturen haben jedoch Eigenschaften, von denen nur wenige wissen und die Sie sicherlich überraschen werden.
June 4, 2020

Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Wasserbüffel – Trophäenjäger des 19. Jahrhunderts nannten diese afrikanischen Tiere die „Big Five“, weil sie nur schwer zu besiegen waren. Safari-Besucher heute freuen sich immer noch, diese vor Kraft strotzenden Kreaturen in freier Wildbahn zu sehen und zu fotografieren. Wir erzählen Ihnen heute mehr über diese majestätisch anmutenden Tiere der afrikanischen Savanne.

 

Afrikanische Königinnen: Vergessen Sie den König des Dschungels. Bei den Löwen ist die Zukunft weiblich. Jedes Rudel besteht hauptsächlich aus verwandten Weibchen – etwa 99 Prozent. Männliche Löwen kommen und gehen, denn in dem Rudel in dem sie geboren sind, sind sie mit den meisten Weibchen verwandt. Trotzdem kommt Ihnen diese Szene beim Abendessen vielleicht bekannt vor: Sobald die Löweninnen von der Jagd zurück gekehrt sind, stürzen sich die Männchen auf das Essen.

 

Legen Sie sich nicht mit Büffeln an: Vergeben und vergessen? Keine Chance, wenn es um Afrikas Kapbüffel geht. Diese Tiere hegen lange einen Groll. Es ist bekannt, dass Büffel Menschen noch Jahre nach einer Auseinandersetzung angreifen. Diese Giganten töten manchmal sogar Löwenbabys sozusagen als vorbeugende Bestrafung. Sie sind aber immer mürrisch. Büffel kuscheln und pflegen sich gegenseitig – ein ungewöhnliches Verhalten für afrikanischen Wiederkäuern.

 

Vielfraß: Der Kapbüffel kann fast eine Tonne wiegen. Diese mächtigen Pflanzenfresser halten ihre sperrige Figur intakt, indem sie so viel Gras wie möglich fressen. Sie sollen viermal stärker sein als ein Ochse – stark genug, um ein Auto umzukippen.

 

Vogel auf der Schulter: Auf einer Safari beobachtet man häufig Vögel, die auf dem Rücken von Büffeln oder Nashörnern reiten. Es ist eine symbiotische Beziehung: Vögel wie Madenhacker fressen nämlich Läuse, Flöhe und andere Parasiten, die sich an der Haut dieser Giganten festsetzen.

 

Elefant im Porzellanladen? Nicht ganz: Obwohl ihre Füße einen Umfang von mehr als einen Meter haben und ihre Beine Baumstämmen ähneln, gehen Elefanten behutsam auf ihren Zehenspitzen. Diese riesigen Säugetiere laufen auch schneller als Menschen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.

 

Schwergewicht-Champion: Mit einem Gewicht von rund sieben Tonnen erhält der afrikanische Elefant den Preis für das größte lebende Tier an Land. Um die Größe der Kreatur ins rechte Licht zu rücken, kann ein einzelner Elefantenzahn so viel wiegen wie eine Bowlingkugel, und der Kopf in seiner Gesamtheit wiegt ungefähr tausend Pfund – das entspricht vier erwachsenen Riesenpandas.

 

Die Hitze besiegen: Die Falten eines Elefanten könnten als Weisheitslinien bezeichnet werden – aber nicht nur um der Eitelkeit willen. Im Gegensatz zu anderen Säugetieren schwitzen Elefanten nicht, sodass die charakteristischen Risse und Spalten auf der Haut Schlamm und Wasser enthalten, um sie hydriert zu halten und ihre Temperatur zu regulieren.

 

Kein Wasserkühler erforderlich: Weiße Nashörner versammeln sich um ihre eignen Misthaufen, um Klatsch und Tratsch zu bekommen. Diese riesigen Kothaufen, können einen Durchmesser von bis zu 30 Metern haben und chemische Hinweise auf Alter, Geschlecht, allgemeine Gesundheit und Fortpflanzungsstatus eines jeden Nashorns geben.

 

Eine harte Wahrheit: Nashörner sehen prähistorisch aus, aber sie sind uns ähnlicher, als man vielleicht denkt. Nashornhörner werden wegen ihrer angeblichen medizinischen Heilkräfte und aufgrund vieler mythologischer Überlieferungen gejagt. Das Horn des Nashorns besteht jedoch ausschließlich aus Keratin – dem gleichen Protein wie unsere Haare und Fingernägel.

 

Stärker als sie aussehen: Leoparden essen lieber alleine. Nach einer erfolgreichen Jagd schleppt der Leopard die Gazelle oder Antilope auf einen Baum, um in Ruhe zu essen. Dieses Verhalten ist so ursprünglich, dass die Schulterblätter des Leoparden besonders viele Muskeln zum Klettern aufweisen. Leoparden mögen die kleinste der Großkatzen sein, aber sie haben viel Kraft, mit einem extrem starken Hals und kräftigen Schultern, die mehr als ihr eigenes Gewicht tragen können – hoch in die Baumkronen der afrikanischen Savanne.

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