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In Costa Rica geben NatGeo Reisende etwas zurück

January 15, 2020

Seit 2016 haben Reisende von National Geographic Journeys – in Partnerschaft mit G Adventures – dabei geholfen, mehr als 6.000 einheimische Bäume in den Nebelwäldern Costa Ricas zu pflanzen.

Wenn es um Naturschutz und nachhaltige Praktiken geht, eilt Costa Rica seinem Ruf voraus. Das kleine zentralamerikanische Land produziert fast 100% seiner elektrischen Energie aus erneuerbaren Quellen und beherbergt mehr als 30 Nationalparks und Schutzgebiete. Costa Rica kann sich auch als eines der erfolgreichsten Wiederaufforstungsprogramme der Welt rühmen. Das Projekt wurde in den 1990er Jahren gestartet, um Land zurückzugewinnen, das in den vorangegangenen Jahrzehnten durch Landwirtschaft und kommerzielle Abwaldung verloren ging.

Das Monteverde-Institut (MVI), eine gemeinnützige Organisation in Costa Rica, die sich der Bildung, dem Naturschutz und dem Ökotourismus widmet, stand 1998 an der Spitze der Wiederaufforstungsinitiative des Landes. Am Rande des berühmten Monteverde-Nebelwaldreservats gelegen, diente das MVI zahlreichen von National Geographic finanzierten Forschern und Entdeckern als Basis, um das fruchtbare Blätterdach des Waldes zu untersuchen. Das MVI hat zudem mit Unterstützung der umliegenden Gemeinden – und National Geographic Reisenden – mehr als 250.000 einheimische Bäume gepflanzt und verteilt.

Gäste von National Geographic Expeditions nach Costa Rica nehmen an einem Vortrag am Hauptsitz des Instituts teil, um sich über den Hintergrund und die Auswirkungen des Wiederaufforstungsprojekts zu informieren, krempeln dann die Ärmel hoch und machen sich auf den Weg zu den Baumschulen.

 

 

“Es hat Spaß gemacht und war einfach”, sagt Tom Spies aus Orego, der Anfang des Jahres eine Reise nach Costa Rica unternahm. “Wir füllten kleine Pflanzentöpfe mit Erde, damit sie später mit Samen einheimischer Baumarten bepflanzt werden konnten.“

Reisende füllen im Durchschnitt jeweils 10 Säcke Erde, für die sie ein Kohlenstoffausgleichszertifikat vom Monteverde-Institut erhalten. Das Institut pflanzt dann im Namen jedes Teilnehmers 10 Bäume.

Robert Lubran, ein Gast von National Geographic Journeys aus Maryland, beschreibt es als eine “Wohlfühlerfahrung”. “Ziel des Projekts ist es, dass die gepflanzten Bäume, wenn sie heranreifen, die Vögel beheimaten, deren Lebensraum zerstört wurde. Die Bäume werden auch dazu beitragen, das Kohlendioxid in der Atmosphäre zu reduzieren.“

Bis heute haben Reisende von National Geographic bei der Pflanzung von mehr als 6.000 Bäumen in Costa Rica geholfen.

“Es fühlt sich gut an, mit Land und Leuten verbunden zu sein, anstatt nur als Tourist durchzureisen”, kommentiert Tom. “Tourismus hat unbestreitbar einige negative Auswirkungen auf die lokale Umwelt, und es ist wichtig, dass Reisende ihren Teil dazu beitragen, etwas zurückzugeben”.

Das Monteverde-Institut plant, das Projekt so lange fortzusetzen, bis 85% Costa Ricas wieder von Wäldern bedeckt sind und die wilden Bewohner der Region – von Glasfröschen und Glockenvögeln bis hin zu Mittelamerikanischen Tapiren und dem zirpenden Quetzal – wieder durch ihre nebelverhangenen bewaldeten Lebensräume ziehen.

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