Hidden Alaska: 10 Surprises for Travelers on the Final Frontier - National Geographic Expeditions

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Alaska: 10 Überraschungen für Reisende

February 5, 2020

Entdecken Sie die Geheimtipps abseits der bekannten Attraktionen in Alaska.

Wie auch immer man es betrachtet, Alaska ist ein Ort, der mehr wild als zahm ist. Grizzlys ziehen in großer Zahl umher, Gletscher füllen hoch aufragende Fjorde, und Berge ragen in den Himmel von der Meeresküste bis ins Hinterland. Aber Reisende, die bereit sind, ihre Augen von den Ikonen Alaskas abzuwenden, werden eine Reihe unscheinbarer Schätze finden. Von den Liedern der Wildnis bis zu den vulkanischen Überresten uralter Eruptionen hat Alaska viele unerwartete Geschichten zu erzählen.

 

Himmelslandschaften

Zu jedem beliebigen Zeitpunkt kann ein Blick in den Himmel Alaskas eine freudige Überraschung sein. Ob es sich um ein leuchtend rotes Buschflugzeug handelt, das hoch über dem Kopf dröhnt, oder um arktische Seeschwalben deren weiße Flügeln zwischen stimmungsvollen Wolken hervor blitzen – der Himmel Alaskas ist eine Landschaft für sich. In den Sommermonaten lässt das Sonnenlicht den Horizont rund um die Uhr leuchten. Werden Sie Zeuge dieser “Mitternachtssonne”, oder kommen Sie zwischen September und März, um die Nordlichter zu sehen.

 

Eindrucksvolles Wetter

Zwischen Sommer und Winter schwanken die Temperaturen in Alaska von -30 bis +20 Grad Celsius. Dies sowie das extreme Tageslicht und die unterschiedlichen Niederschlagstrends im ganzen Bundesstaat sorgen für ein einzigartiges Klima. In der Stadt Ketchikan fällt durchschnittlich 150 Zentimeter Niederschlag pro Jahr, und der Tongass National Forest – ein Reservat, das fast 17 Millionen Hektar Land umfasst – beheimatet den größten gemäßigten Regenwald der Erde. Trotz dieser Feuchtgebiete herrscht in Alaska insgesamt ein eher trockenes Klima. Die Stadt Utqiagvik (früher bekannt als Barrow) im hohen Norden zum Beispiel bekommt nur viereinhalb Zentimeter Regen pro Jahr.

 

Fantastische Flora

Entlang der Südküste Alaskas sprießen Riesen-Lebensbäume und Sitka-Fichten, die ihre immergrünen Nadeln auf der Erde verteilen, wo neue Bäume gedeihen können. Im Schatten dieser Giganten schlängeln sich außergewöhnliche Pilze und Moose durch die Kiefernnadelbeete. Von den geschätzten 70.000 Pilzarten weltweit existieren mehrere Tausend in den Wäldern Alaskas. Eine Fülle an seltsamen Formen und lebhaften Farben durchziehen hierzulande die Waldböden, vom perlweißen Engelsflügel bis hin zum Feenhaubenpilz, hier trifft man alle Schattierungen des Sonnenuntergangs an.

 

Der Geschmack Alaskas

Alaska ist ein Staat mit Küstenstädten und Inseln – und ja, Meeresfrüchte sind hier immer frisch. Fischer fahren das ganze Jahr über im berühmten Fischereihafen von Dutch Harbor auf Unalaska ein und aus und versorgen die lokale Bevölkerung – und die gesamte Nation – mit ihren Lachs- und Krebsfängen. Abgesehen von den Meeresfrüchten begleiten oft beeindruckend große Produkte den Fang des Tages. Mit mehr als 20 Stunden Sonnenlicht im Sommer erreichen die Feldfrüchte – darunter Brokkoli, Kohl, Kürbis und Cantalupe-Melone – Rekordgrößen. Diejenigen, die sich für Gemüsegerichte nicht begeistern können, müssen aber nicht verzweifeln: Das zusätzliche Sonnenlicht macht manche Gemüsesorten besonders süß.

 

Kultureller Überfluss

Alaska ist ein altes Land. Vor etwa 20.000 Jahren lud Beringia – im Volksmund Bering-Landbrücke genannt – die alten Vorfahren Alaskas in das Land ein, das wir heute Nordamerika nennen. Verschiedene ethnische Gruppen leben heute weiter und teilen mit den Besuchern die Kultur, die die Zeit überdauert hat. Die Überreste dieser alten Lebensformen existieren im ganzen Staat im Großen und im Kleinen – von den ikonischen Totempfählen der Haida und Tsimshian, welche die Küste säumen, bis hin zu den Liedern und Tänzen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

 

Versteinerter Wald

Zu den vielen Wundern der Landschaft Alaskas gehören die Aleuten, eine 1.100 Meilen lange Superkette von Vulkanen, die den nördlichen Rand des Pazifischen Feuerrings bilden. Vor Millionen von Jahren wurde ein Mammutbaumwald an den Ufern der Insel Unga begraben und durch die vulkanische Aktivität eines nahe gelegenen Ausbruchs versteinert. Heute befinden sich die weißen Baumstümpfe noch immer an den Stränden, die bei Ebbe sichtbar sind und den Besuchern die Kraft der Natur in diesem Ort der Welt offenbaren.

 

Gefiederte Freunde

Viele Menschen verbinden Alaska mit dem berühmten Weißkopfseeadler, da in Alaska die größte Konzentration aller 50 US-Staaten zu finden ist; aber Alaska rühmt sich auch vieler anderer unglaublicher Vögel, wie Riesenseeadler, Schnee-Eulen und Wanderfalken. Das Alaska Raptor Center in Sitka ist eine wichtige Anlaufstelle für jeden Vogelliebhaber, denn hier erfahren Sie mehr über die majestätischen Raubtiere des Himmels und werden Zeuge der Heilung und Rehabilitation der einheimischen Raubvögel Alaskas, die in der Wildnis verletzt wurden. Halten Sie auf Ihrem Weg durch den Staat die Augen nach Vögeln in freier Wildbahn offen, wie z.B. einem Fischadler, der unter die Wellen taucht, um einen Biss zu bekommen, oder vielleicht sogar einem Gerfalke, der sich von jungen Polarfüchsen ernährt.

 

Klang der Einsamkeit

Wenn Sie noch nie das Krachen von Eis in fast gefrorenes Meerwasser, den Gesang eines Wals unter den Wellen oder die Stille eines gemäßigten Regenwaldes gehört haben, abgesehen von den stetigen Regentropfen auf Ihrer wasserdichten Jacke, dann wird Sie Alaskas Symphonie in Erstaunen versetzen. Rufende Seevögel, raschelnde Kiefern; hier hat sich in den letzten tausend Jahren wenig verändert, und wenn Sie diesen ungestörten Klängen lauschen, beginnen Sie vielleicht, einige der Geheimnisse der Natur in dieser Ecke der Welt zu verstehen.

 

Heimat im Hochgebirge

Die ikonenhaften Klippen entlang der Südwestküste Alaskas rivalisieren mit der Schönheit der Cliffs of Moher. Und in der goldenen Stunde des Sonnenuntergangs leuchten die smaragdgrünen Hügel, während das Meer weit unter uns unermüdlich Wellen schlägt. Hoch oben in diesen Klippen, auf winzigen Terrassen und in flachen Höhlen tummeln sich Bergziegen sowie Schwarz- und Braunbären auf der Suche nach Nahrung in Form von Hochgebirgsgräsern und Flechten. Die widerstandsfähigen Tiere, die an diesen gefährlichen senkrechten Felswänden Unterschlupf suchen, sind manchmal schwer zu entdecken, aber faszinierend zu beobachten, wenn man sie einmal gefunden hat.

 

Gezeitentümpel

Alaska erstreckt sich über fast 34.000 Meilen Küstenlinie, ein geographisches Merkmal, das unzählige Gezeitenbecken mit winzigen Ökosystemen entstehen lässt. Schnecken mit Schalen und Einsiedlerkrebse haben in diesen natürlichen Becken ihr Zuhause und ernähren sich von mikroskopisch kleinen Organismen, die es zu Tausenden gibt. Neben kleineren Arten von Anemonen und Seesternen gibt es auch Muscheln und Seeigel und Garnelen – eine Biodiversität, die die Komplexität dieses Lebensraums zeigt.

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